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Geschiebezugabe 2025 - 2028, El-km 120,913 bis 259,600

Published
Published 21 January 2025
Deadline
Closed 9 April 2025

Overview

An der Elbe tritt im Übergangsbereich zwischen Oberlauf und Mittellauf von El-km 120 bis 290,7 Sohlerosion auf. Die Sohle der Elbe tieft sich in der sogenannten Erosionsstrecke, abhängig von den vorhandenen geomorphologischen Verhältnissen, unterschiedlich stark, stellenweise bis zu 2 cm/Jahr, ein. Die Erosion ist eine Folge des fehlenden natürlichen Geschiebes von oberstrom. Das Gewässer transportiert mehr Geschiebe, als ihm zugeführt wird und bedient sich dabei aus der Sohle des jeweiligen Abschnitts. Durch die Eintiefung der Sohle ist die Wirksamkeit der Strombauwerke verändert: Die Bauwerke liegen streckenweise zu hoch, engen den Abfluss auch über den Regulierungswasserstand hinaus ein und verstärken somit die Eintiefungstendenzen. Gegenstand dieser Ausschreibung ist die Zugabe eines Sand-Kies-Gemisches als Geschiebeersatzmaterial mit dem Ziel, das durchschnittliche Geschiebedefizit von 120.000 t bis 175.000 t pro Jahr im betrachteten Streckenabschnitt auszugleichen und der Erosion weitestgehend entgegenzuwirken. Zusätzlich wird Material durch Buhnenfeldbaggerungen gewonnen und dem Strom zugegeben. Die Geschiebezugabe erfolgt in vom AG festgelegten Zugabestrecken (vgl. Abschnitt 2.1.2) sowie nach festgelegten Zugaberegeln (vgl. Abschnitt 4.6). Die Kornverteilung des Geschiebeersatzmaterials muss den Vorgaben des AG folgen, vgl. Abschnitt 3.7. Zusätzlich zu den vom AN vorzulegenden Eigenkontrollen werden regelmäßig Proben, die zur Qualitätssicherung bzw. Erfolgskontrolle der Maßnahme ausgewertet werden, durch den AG am Einbaugerät entnommen. Die Elbe wird nach verschiedenen Gesichtspunkten in Streckenabschnitte unterteilt. Für die Schifffahrt werden die Fahrrinnentiefen in den Elbe-Strecken E2 (Dresden-Riesa), E3 (Riesa-Elstermündung), und E4 (Elstermündung-Saalemündung) im Maßnahmenbereich ausgewiesen. Aus hydrologischer und wasserbaulicher Sicht wird die Elbe ebenfalls in Strecken und Teilstrecken untergliedert. Diesen werden die Zugabestrecken und -stellen zugewiesen und sind für nachgelagerte Auswertungen im Rahmen der Erfolgskontrolle von Bedeutung. Die Zugabestrecken werden grob in folgende Streckenabschnitte entlang der Elbe eingeteilt: . Strecke 1: El-km 120,913 – 171,600 . Strecke 2a: El-km 171,600 – 198,500 . Strecke 2b: El-km 198,500 – 230,000 . Strecke 3: El-km 230,000 – 259,600 Jährlich sollen in den jeweiligen Streckenabschnitten folgende Mengen an Geschiebeersatzmaterial zugegeben werden: Jährliche Menge bis zu (t/a) = 175.000 t. Gesamtmenge = 350.000 t.

Key details

Country
Germany
Status
Awarded
Category
Works
Procedure
Open
SME suitable
Yes
Published
21 January 2025
Deadline
Closed
Classification (CPV)
Construction work for waterways

Award outcome

Awarded value
€7,337,074
Award date
2 June 2025
Contract period
— → 23 May 2027
Winner
  • Bietergemeinschaft Domarin/ Hydro Wacht

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Notice history

Every published notice in this contracting process, newest first.

  1. Contract Award Notice

    17 June 2025

  2. Contract Notice

    21 January 2025

Contracting authority

  • Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Elbe

    Procuring entity

    Magdeburg, Germany

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Awarded: Geschiebezugabe 2025 - 2028, El-km 120,913 bis 259,600 — won by Bietergemeinschaft Domarin/ Hydro Wacht — Skim