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Erweiterung der Johann-Heinrich-von-Landeck-Schule Bad Krozingen - Objektplanung Gebäude, Innenräume und Freianlagen
- Published
- Published 29 July 2024
Overview
Die Stadt Bad Krozingen, vertreten durch Herrn Bürgermeister Volker Kieber, plant die Erweiterung bzw. den Umbau der Johann-Heinrich-von-Landeck-Schule. Vor dem Hintergrund, dass die Werkrealschule ab dem Schuljahr 2025/26 den bestehenden Schulverbund mit der Johann-Heinrich-von-Landeck-Schule verlässt und gleichzeitig mit der Max-Planck-Realschule zusammengelegt wird, soll der Ganztagsbetrieb an der Grundschule Landeck spätestens zum Schuljahr 2026/27 in Wahlform aufgenommen werden. Der Antrag auf Umwandlung in eine Ganztagsschule soll bis zum 1. Oktober 2025 beim Regierungspräsidium eingereicht werden, um einen reibungslosen Start zum Schuljahr 2026/2027 zu ermöglichen.
Um den Ganztagsbetrieb zu ermöglichen, muss die Schule um zusätzliche Räume erweitert werden. Der Architektenwettbewerb umfasst die Planung und Realisierung des Neubaus einer Mensa mit Betreuungsräumen auf der Schulerweiterungsfläche sowie den sukzessiven Umbau des Bestandsgebäudes. Das Projekt soll durch Bundes- und Landesprogramme gefördert werden.
Dabei wird eine optimale Anbindung an den Bestand angestrebt, wobei insbesondere die Anbindung des Bestandsgebäudes an die Mensa im Fokus steht. Die Überwindung der großen Distanzen innerhalb des Schulgeländes stellt dabei eine zentrale Herausforderung dar, um ein harmonisches Gesamtgefüge zu schaffen. Das Raumprogramm für den Umbau zur Ganztagsschule steht bereits fest.
Das Gesamtkonzept für die Schule Landeck sieht ein einheitliches Erscheinungsbild vor, das von Holz und einer warmen Materialität geprägt ist. Zudem soll es ein kindgerechtes Orientierungssystem sowie die pädagogischen Anforderungen berücksichtigen. Derzeit wird bemängelt, dass die Schule nicht als zusammenhängendes Ensemble wahrgenommen wird. Diese Herausforderung soll durch den Architektenwettbewerb gelöst werden. Eine zentrale Anforderung besteht darin, ein kindgerechtes Orientierungssystem zu entwickeln, das sich durch die gesamte Schule zieht und insbesondere im Bestandsgebäude umgesetzt wird.
Besonderes Augenmerk wird auf das pädagogische Konzept gelegt, das Klassenräume, Gemeinschaftsräume, Fachräume, Diensträume, Räumlichkeiten für das pädagogische Personal / Verwaltung und die Mensa umfasst. Der Bau einer Mensa ist aufgrund der geplanten Teilnahme von mehr als 300 Schülerinnen und Schülern an der Mittagsverpflegung unabdingbar. Darüber hinaus werden zusätzliche Räume für die Betreuung der Ganztags- und Halbtagsschüler sowie für die Randzeitenbetreuung benötigt.
Ziel ist eine harmonische Integration von Neubau und Bestand, die den Anforderungen des pädagogischen Konzeptes gerecht wird und eine kindgerechte Umgebung schafft. Die Schaffung eines einheitlichen Gesamtbildes sowie die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten sind ebenfalls von großer Bedeutung.
Das Verfahren wird als Verhandlungsverfahren (gem. VgV) mit eingebundenem Realisierungswettbewerb durchgeführt. Das vorgeschaltete Teilnahmeverfahren gem. § 17 VgV steht allen Interessenten offen. Für die Teilnahme am Wettbewerb werden von der Ausloberin drei Büros vorab ausgewählt. Auf Basis des Teilnahmeverfahrens werden siebzehn weitere Teilnehmende zur Bearbeitung der Aufgabe und im weiteren Verlauf zur Angebotsabgabe ausgewählt und aufgefordert, sodass die Wettbewerbsaufgabe in Summe von zwanzig Büros bearbeitet wird.
Die Durchführung des Wettbewerbs erfolgt einphasig. Die Bewertung erfolgt anonym. Im anschließenden VgV-Verfahren erfolgen Optimierungsvorschläge für die Entwürfe auf Basis der Empfehlung des Preisgerichts sowie die Angebotsabgabe.
Die Bewertung der eingereichten Arbeiten erfolgt durch ein Preisgericht. Das Ergebnis des Preisgerichts fließt in die Gesamtwertung gemäß der unter Ziffer 9.2 dargestellten Kriterien ein.
Nach Abschluss der Preisgerichtssitzung wird die Ausloberin mit den Preisträgern in ein Verhandlungsverfahren nach § 80 VgV eintreten und im Anschluss den Zuschlag erteilen.
Die Ausloberin beabsichtigt grundsätzlich die Leistungsphasen 1 – 8 der Objektplanung, Gebäude, Innenräume und Freianlagen zu vergeben. Ein für die Objektplanung, Gebäude, Innenräume und Freianlagen erfolgt zunächst für die Leistungsphasen 1 bis 4 sowie nach der Erteilung der Baugenehmigung mindestens mit 60 % der Leistungsphase 5 (z.B. Leitdetails). Die Beauftragung weiterer Leistungsphasen erfolgt optional, wobei sich die Ausloberin vorbehält, diese an ein anderes Unternehmen zu vergeben. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungsphasen besteht nicht.
Key details
- Country
- Germany
- Status
- Awarded
- Category
- Services
- Procedure
- Limited
- SME suitable
- Yes
- Published
- 29 July 2024
Architectural and related servicesArchitectural services for buildingsArchitectural services for outdoor areas
Award outcome
- Awarded value
- €535,784
- Award date
- 11 March 2025
- Contract period
- 1 April 2025 → 30 September 2027
- Schaudt Architekten GmbH
- w+p Landschaften GmbH
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Notice history
Every published notice in this contracting process, newest first.
Contract Award Notice
9 January 2026
Contract Notice
29 July 2024
Contracting authority
Stadt Bad Krozingen
Procuring entityBad Krozingen, Germany
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